FAQ - Computer Grafik&Design

Direkt zum Seiteninhalt
Helpdesk
Computer Grafik Design Hilfe
Warum zeigt der Monitor nach dem Einschalten des PCs kein Bild?
Als Erstes sollten Sie in diesem Fall prüfen, ob alle Steckverbindungen korrekt sitzen bzw. die verwendeten Kabel einwandfrei funktionieren. Sollten Sie  weiterhin kein Bild bekommen, prüfen Sie, ob der Monitor am „richtigen“  Anschluss angeschlossen ist. Im oberen Bereich (senkrechte Anschlüsse) befinden sich sämtliche Onboard-Anschlüsse des Mainboards. Sofern in Ihrem PC keine diskrete (gesteckte) Grafikkarte verbaut ist, müssen Sie  die sich hier befindlichen entsprechenden Anschlüsse für Ihren Monitor nutzen. Besitzt Ihr PC eine zusätzliche Grafikkarte, so befinden sich die Anschlüsse für den Monitor im unteren Bereich (waagerechte  Anschlüsse unterhalb der Audiobuchsen). Die Onboard-Grafik ist in diesem Fall deaktiviert und gibt kein Videosignal aus.
Sollte weiterhin kein Bild auf dem Monitor erscheinen, wenden Sie sich an unseren technischen Support.
Mein Gerät weist einen Defekt auf – was ist zu tun?
Handelt es sich bei dem defekten Gerät um ein Gerät aus unserem Hause, erfolgt  die Abwicklung direkt über unser Haus. Hierzu wird eine RMA-Nummer benötigt.
Handelt es sich bei dem defekten Gerät um ein Produkt eines anderen Herstellers (z.B.  Philips, Samsung, ASUS, MSI …), erfolgt die Abwicklung direkt über den jeweiligen Hersteller. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie im  Handbuch Ihres Gerätes.
Kann ich meinen -PC aufrüsten?
Ihren -PC  können Sie nach Belieben aufrüsten. Für durch das Aufrüsten entstehende Folgeschäden übernehmen wir jedoch keine Garantie bzw. erlischt diese bei Beschädigung der verbauten Komponenten.
Wo finde ich BIOS Updates für die PC-Systeme?
Ein Update des BIOS ist im Regelfall nicht notwendig. Wir verwenden  speziell für unsere Zwecke angepasste Biosversionen. Daher ist es nicht  möglich das Original BIOS des Mainboard-Herstellers durch den Endkunden  installieren. Sollten Änderungen des BIOS nötig sein, um z.B. bekannte Fehler zu beheben oder die Kompatibilität z.B. mit neuen CPUs zu ermöglichen, wird dieses entsprechend angepasst und steht dann auf der Homepage des Herstellers zum Download bereit.
Mein PC schaltet sich von selbst ab – warum?
Vermutlich  hat Ihr PC ein Hitzeproblem und schaltet sich aus, um Schäden zu  vermeiden. Um dies zu prüfen, öffnen Sie den Seitendeckel des PCs und schauen nach eventuellen Verunreinigungen wie verstaubten Lüftern. Es  empfiehlt sich, den PC ca. im Abstand eines Vierteljahres zu reinigen. Nutzen Sie hierzu am besten Druckluft, um den PC auszublasen.
Was ist die Ursache für Streifen im Bild bzw. Grafikfehler?
Prüfen Sie in diesem Fall den korrekten Sitz der Grafikkarte im Sockel. Bauen  Sie die Grafikkarte ggf. aus und stecken diese neu. Auch sollten Sie die Grafikkarte auf Verunreinigungen (Staub) prüfen und diese entfernen. Installieren Sie den aktuellsten Treiber für Ihre Grafikkarte. Sollten diese Maßnahmen ohne Erfolg sein, wenden Sie sich an unser Support-Team.
Meine Festplatte klackt oder macht merkwürdige Geräusche – warum?
Erstellen Sie in diesem Fall eine Sicherung Ihrer Daten auf einem anderen  Datenträger. Den Zustand Ihrer Festplatte können Sie auch mit verschiedenen Tools überprüfen (z.B. CrystalDiskInfo). Stellt sich hierbei heraus, dass die Festplatte einen Defekt hat, wenden Sie sich an unseren technischen Support.
Warum läuft mein System sehr langsam oder hängt sich auf?
Erstellen Sie in diesem Fall eine Sicherung Ihrer Daten auf einem anderen Datenträger. Den Zustand Ihrer Festplatte können Sie auch mit verschiedenen Tools überprüfen (z.B. CrystalDiskInfo). Stellt sich  hierbei heraus, dass die Festplatte einen Defekt hat, wenden Sie sich an unseren technischen Support.
Darf ich mein Gerät öffnen?
Handelt es sich bei dem Gerät um einen Computer aus unserem Hause-, befinden sich auf der Rückseite 2 „Qualitätssiegel“. In diesem Fall darf das Gerät geöffnet werden. Handelt es sich jedoch um ein Gerät eines anderen Herstellers, so obliegt diese Entscheidung dem jeweiligen Hersteller.
Reset and Restart
Um  den PC in den Auslieferungszustand zurückzusetzen, schalten Sie diesen  aus. Schalten Sie den PC nun wieder ein und drücken sofort im  Sekundentakt die „F8“-Taste, bis Ihnen ein Auswahlmenü angezeigt wird.  Hier wählen Sie den obersten Punkt „Computer reparieren“ aus und  bestätigen die Auswahl mit der Eingabe-Taste. Auf dem Bildschirm wird  Ihnen nun „Windows lädt Dateien“ angezeigt. Nach kurzer Zeit erscheint  erneut ein Auswahlmenü. Wählen hier die Sprache des installierten  Systems aus und bestätigen Sie die Eingabe. Nun werden noch der  vergebene Benutzername und ggf. das Passwort abgefragt. Sollte kein  Passwort vergeben sein, lassen Sie das Feld frei. Auf dem nun folgendem  Bildschirm finden Sie mehrere Auswahlmöglichkeiten. Als letzter Punkt  sollte „Windows neu installieren“ erscheinen. Wählen Sie diesen Punkt  aus. Im Anschluss wird das System neu installiert.
Achtung: Bei diesem Vorgang werden alle Daten gelöscht! Es wird lediglich im Systemlaufwerk ein Ordner „Windows.old“ angelegt. Hier befinden sich alle unter „Benutzer“ gespeicherten Daten.
Datenwiederherstellung
Sollte das Recovery  über die „F8“-Taste nicht mehr funktionieren, gibt es noch die  Möglichkeit, das System manuell von CD/DVD zu installieren. Das  entsprechende Image können Sie sich im Downloadbereich herunterladen und  auf einen entsprechenden Datenträger brennen. Die Installation erfolgt  dann von CD/DVD.
Unsere Systeme sind bei Auslieferung voraktiviert, sodass eine zusätzliche Aktivierung nicht erforderlich ist. Sollte das System nach einer eventuellen Neuinstallation eine erneute Aktivierung fordern, geben Sie den auf dem Seitendeckel des PCs befindlichen Product Key ein. Sollte eine Aktivierung fehlschlagen, besteht die Möglichkeit, das System telefonisch bei Microsoft aktivieren zu lassen. Wählen Sie hier den entsprechenden Punkt in der Aktivierungsmaske aus und folgen Sie den Bildschirmanweisungen.
Die Möglichkeiten, Ihr MS Office erneut herunterzuladen und zu installieren zeigt Ihnen Microsoft unter dem Link
Rund 30 Prozent aller Backups sind unbrauchbar und lassen sich nicht  wiederherstellen. Diesen erstaunlich hohen Prozentsatz ergab eine  Umfrage des Software-Riesen EMC im Firmenumfeld. Es gibt aber keinen  Grund anzunehmen, dass die Quote bei Heimanwendern und Einzelplatz-PCs besser aussieht. Damit bei Ihrer Datensicherung nichts schiefgeht, präsentieren wir Ihnen die sieben Todsünden beim Erstellen von Backups und zeigen, wie es besser geht.
Der Datenträger mit der Sicherung ist defekt
Sie erstellen regelmäßig Backups nach allen Regeln der Kunst und wähnen sich in Sicherheit, da im Aktenschrank Datenträger mit den Daten der letzten Jahre liegen. Die häufigste Panne bei erstellten Backups  ist aber das Backup selbst. Nur Diamanten halten ewig, an Datenträgern  nagt dagegen der Zahn der Zeit. Beschädigte oder unvollständige Backups sind die Folge. Sicher geglaubte Datensätze stellen sich im Notfall als inkonsistent, als unvollständig, heraus.         
SSD adé - Was kann man gegen Totalausfälle tun?
Setzen Sie bei Backups nur auf wirklich zuverlässige Medien, denen lange Lagerung nichts ausmacht. Externe Festplatten sind vergleichsweise teuer, aber für Heimanwender die  aktuell beste Lösung. Betreiben Sie externe Festplatten aber innerhalb  deren Spezifikation. Die meisten Platten sind für den Betrieb von acht Stunden täglich konzipiert. Bei höheren Laufzeiten steigt die von  Hersteller genannte MTFB-Rate (Mean Time Between Failure) rapide an.
Begreifen Sie ältere optische Medien nur mehr als Altlasten, die Sie  schnellstmöglich mit einem zuverlässigen Backup-Medium ersetzen sollten. Denn optische Medien wie CDs oder DVDs verfallen recht schnell, weshalb  sie keinesfalls als Backup-Medium in Betracht kommen. Noch vor fünf Jahren waren optische Datenträger wie CDs oder DVDS bei der Datensicherung äußerst beliebt. Schließlich halten Musik-CDs und Video-DVDs offensichtlich über Jahre auch bei rauer Behandlung. Diese industriellen Pressungen sind aber nicht mit der Datenträgerqualität von CD-Rs und DVD-Rs zu vergleichen. Die Ursache liegt im Verarbeitungsprozess. Bei vielen Rohlingen genügt schon ein winziger Kratzer auf der Rückseite und die Schicht platzt großflächig an. Ein  weiteres Problem ist die Zusammensetzung der Schicht: Einige verwendete  Aluminiumverbindungen können schon nach wenigen Monaten durch Oxidation  instabil werden. Die Ursache liegt bei unzureichender Reinheit des Metalls, aus der die reflektierende Schicht besteht. Der Herstellerverband OSTA (Optical Storage Technology Association) räumt deshalb auch unbeschriebenen Rohlingen nur eine Lebenszeit von fünf bis zehn Jahren ein – wohlgemerkt: unter Idealbedingungen. In der Praxis stellen unabhängige Studien ein weit schlechteres Zeugnis aus und zeigen Verfallserscheinungen nach wenigen Monaten.
Bei den Kronjuwelen unter Ihren Dateien
und besonders wichtigen Archiven reicht ein einziges Backup schlicht nicht aus. Hier ist zumindest eine zweite Sicherung ausgesuchter Dateien wichtig, um auch noch ältere  Versionen zur Hand zu haben, falls sich das aktuelle Backup als  Blindgänger entpuppt. Auch bei Dateien, die sich sehr oft ändern, ist eine kleine Versionsverwaltung hilfreich. Beispiele sind Datenbanken und Konfigurationsdateien, die Sie während der Einrichtung einer Software-Umgebung oft ändern. Sichern Sie diese Daten mehrmals aus dem  Backup-Medium, etwa in Verzeichnissen mit Datumsangabe. Das einzige Backup ist nicht im Haus
„Das schließe ich bei mir zu Hause im Safe  ein“. Der Vertriebsleiter besteht darauf, die Backups der  Kundendatenbank zu Hause zu lagern und versichert allen, wie sicher die  Datenträger dort sind – so sicher, dass außer ihm wirklich niemand  herankommt. In der schönsten Urlaubszeit dann der Daten-GAU: Die Kundendatenbank ist wegen Inkonsistenzen kaputt, und es muss möglichst  schnell das Backup her. Leider muss dies warten, bis der Vertriebsleiter  von seiner zweiwöchigen Reise zurückkommt. Grundsätzlich ist ein zweites Backup außer Haus (Offsite-Backup) empfehlenswert. Allerdings nur dann, wenn das  Backup dort nicht nur sicher ist, sondern im Notfall auch zur Verfügung  steht. Die gesamte Backup-Strategie nur auf ein Offsite-Backup  aufzubauen, führt bei der Wiederherstellung zwangsläufig zu  Verzögerungen. Dies gilt auch bei einem Backup in der Cloud: Das  Zurückspielen der Daten erfordert eine Internetverbindung, die nach  einem Unwetter oder einem Hardware-Problem im Netzwerk nicht immer zur Verfügung steht. Als Rückversicherung ist gegen Cloud-Backups aber nichts einzuwenden.          
Zurück zum Seiteninhalt